Relativitätstheorie: Zeitdilatation

Dass die Lichtgeschwindigkeit konstant sei, egal, ob man sich bewegt oder ob man ein bewegtes System von außen beobachtet, ist die erste und wichtigste Behauptung der Relativitätstheorie. Einsteins Wortlaut: Wir wollen diese Vermutung (deren Inhalt im Folgenden „Prinzip der Relativität“ genannt werden wird) zur Voraussetzung erheben und außerdem die mit ihm nur scheinbar unverträgliche Voraussetzung einführen, daß sich das Licht im leeren Raume stets mit einer bestimmten, vom Bewegungszustande des emittierenden Körpers unabhängigen Geschwindigkeit V fortpflanze. (Zitat aus Einstein, 1905, S. 891-892Einstein, A. (1905). Zur Elektrodynamik bewegter Körper. Annalen der Physik und Chemie, Jg. 17, S. 891–921.) In modernem Deutsch sagt man: Die Lichtgeschwindigkeit sei konstant in unterschiedlichen Inertialsystemen. Wir schauen dazu einen fahrenden Zug an:

••  Der Zug fährt nach rechts. Wir stehen im Zug und schalten eine Taschenlampe an und richten das Licht in die Richtung, in die der Zug fährt. Das Licht ist eine gewisse Zeit unterwegs, wir nennen sie t 1 . In dieser Zeit t 1 bewegt sich der Zug ein kleines Stück nach rechts, sodass für den außenstehenden Beobachter das Licht eine längere Wegstrecke zurückgelegt hat als für den Gast im Zug. Wenn die Lichtgeschwindigkeit konstant ist – und das ist eben die alles entscheidende Behauptung der Relativitätstheorie –, dann muss im fahrenden Zug eine andere Zeit gelten: Die Zeit muss im Zug langsamer ablaufen, wenn der Zug sich bewegt. Die Mathematik zur Berechnung der zwei Zeiten ist schnell erklärt: Es sei die Strecke s x = x 1 - x 0 , die Lichtgeschwindigkeit sei c und die Geschwindigkeit des fahrenden Zuges sei v , dann ist das Licht für die Strecke s x genau t1 = s x c Sekunden unterwegs. Für den außenstehenden Betrachter ist das Licht eine längere Strecke unterwegs, s x' = x' 1 - x 0 , aber mit der erhöhten Geschwindigkeit c+v . Begrenzt man nun prämissenhaft die Lichtgeschwindigkeit unter allen Umständen auf die Konstante c , dann muss die Zeit langsamer ablaufen, sodass Licht mit der Geschwindigkeit c in der Zeit t 1 die Strecke s x' = x' 1 - x 0 zurücklegt: t' 1 = s x c-v . Hier, im letzten Bruch wird die Zeit im selben Maß vergrößert (durch Verkleinerung des Nenners) wie in Wahrheit die Geschwindigkeit des Lichts durch die Geschwindigkeit des Zuges erhöht wird auf c+v . Das Sagnac-Experiment belegt, dass sich Licht genauso verhält, nämlich ballistisch, will sagen: Lichtgeschwindigkeit ist konstant mit Bezug auf ihren Ursprung, so wie beim Ballwerfen die Ballgeschwindigkeit auch (Luftwiderstand einmal außer Acht gelassen).

••  Wir stellen uns vor, ein Raumschiff fliege mit hoher Geschwindigkeit v von einem Planeten A zum Planeten B. Die Entfernung s zwischen diesen beiden Orten sei genau eine Astronomische Einheit, s = 1 AE = 149 597 870 700 m = 499,004 784 Lichtsekunden. Die Reisegeschwindigkeit v betrage ein Zehntel der Lichtgeschwindigkeit c, also v = s t = 149 597 870 700 m 4990,04784 s = 29979245,79 m/s. Die Reisezeit steht im Nenner, t = s v = 4990,04784 s . Gemäß Relativitätstheorie muss sich eine Zeitdilatation ereignen, denn die Bewegung des Raumschiffs geschieht relativ zu einem nicht-bewegten Inertialsystem, sei das Planet A oder Planet B. Die gelängte Zeit ist t mal Lorentz-Faktor, t ' = t 1 1 - v 2 c 2 = 4990,04784 s 1 1 - 29979245,79 m/s 2 299792457,9 m/s 2 = 5544,4976 s . Nach der Landung des Raumschiffs auf Planet B wird die Entfernung von A nach B und auch von B nach A per Lichtreflexion genau überprüft. In beide Richtungen ist die Entfernung zwischen den beiden Planeten s = v t = 149,59 Millionen km . Die gemäß relativistischer Zeitdilatation prognostizierte Strecke s = v t ' = 29979245,79 m/s 5544,4976 s = 166,22 Millionen km gibt es realiter nirgends. Das heißt, es gibt auch die Zeitdilatation nicht. Relativitätsverfechter müssten jetzt „argumentieren“, dass die hier angesprochenen messbaren Distanzen „Ruhedistanzen“ seien, sich die Zeit- und Raumdilatationen aber nur im bewegten Zustand ereignen und sie auf die ruhende Welt keinen Einfluss haben, darum leider nicht messbar seien. Was für ein Schwachsinn!

••  Wenn die Erde kein absoluter Ruhepunkt ist, dann kann man die Idee eines absoluten Bezugssystems aufgeben. Bewegungen zwischen Objekten sind damit nur noch relative Bewegungen zueinander. Genau davon geht die Spezielle Relativitätstheorie prämissenhaftDie eine Prämisse der Speziellen Relativitätstheorie ist die, dass es kein bevorzugtes Bezugssystem gibt. Die andere Prämisse ist die schon mehrmals erwähnte Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. aus. Statt von zwei Objekten sprechen wir im nächsten Beispiel (Grafik rechts) von zwei Systemen, die relativ zueinander in Bewegung sind. Der Beobachter in System A mag denken, er sei in Ruhe, aber er ist in relativer Bewegung – einen absoluten Ruhepunkt gibt es in der Relativitätstheorie ja nicht mehr. Wir nehmen nun an, dass wir uns in Inertialsystem A befinden. Dann können wir für Inertialsystem B, das eine Geschwindigkeit hat, die relativ zu unserer um v = 260.000 km/s verschieden ist, nach den Rechenanweisungen der Speziellen Relativitätstheorie ermitteln, dass die Zeit in System B nur halb so schnell vergeht wie bei uns: Wenn es bei uns in System A genau 2 Uhr ist, dann ist es bei denen erst 1 Uhr. Wie kann man das ausrechnen? Wir nehmen die Lorentz-Transformation für die Zeitdilatation (siehe hier), t B = t 0 1 1 - v 2 c 2 . Wenn t B = 0,5 t 0 ist, muss gelten 0,5 = 1 - v 2 c 2 . Wir lösen nach v auf und bekommen ungefährt 0,866 c , was den oben verwendeten 260.000 km/s entspricht.

Jetzt wechseln wir den Standpunkt und werden Beobachter in Inertialsystem B und richten unser Interesse auf die relative Bewegung des Systems A, siehe Grafik links. Wir konstatieren gemäß Rechnungsvorschrift der Speziellen Relativitätstheorie, dass in System A die Zeit nur halb so schnell vergeht wie in System B. Oben haben wir aber gesehen, dass in System B die Zeit halb so schnell vergeht wie in System A. Die Spezielle Relativitätstheorie verlangt also, dass in A die Zeit langsamer vergeht als in B und dass in B die Zeit langsamer vergeht als in A.***Nur zur Sicherheit sei hier wiederholt, dass die Relativitätstheorie verlangt, dass alle Bewegung relativ sei, dass es also nicht möglich ist zu sagen, dass nur ein System in Bewegung ist. Nein, A muss relativ zu B in Bewegung sein und ebenso muss B relativ zu A in Bewegung sein. Dieser Befund ist ein Widerspruch und die Relativitätstheorie ist folglich ein Unsinn und ein Irrtum (vgl. Dingle 1972Herbert Dingle (1972). Science at the crossroads. London: Martin Brian & O'Keeffe.

Dingle, eine britische Autorität der Relativitätstheorie, dokumentiert in seinem lesenswerten Buch, wie dieser so einfache, mächtige Beweis der Unsinnigkeit der Relativitätslehre in der akademischen Welt ignoriert wird. Dingle zitiert aus seinen Briefen mit wissenschaftlichen Führungspersönlichkeiten: Alle diese Personen sind nicht um Wahrheit bemüht, sondern um ihren Ruf oder andere Vorteile und sind einer anonymen Macht gehorsam.
). Die Richtung der Bewegung spielt übrigens keine Rolle; in der Lorentz-Transformation ist die Geschwindigkeit quadriert.

Wenn es keine Zeitdilatation gibt, dann gibt es auch keine Längenkontraktion. Dann ist die gesamte Relativitätstheorie ein Hirngespinst. Die logischen Folgen daraus: Das Michelson-Morley-Experiment muss als gesicherter Nachweis verstanden werden, dass die Erde sich nicht um die Sonne dreht. Man kann darum die Bewegung der Sonne, die man ja jeden Tag mit bloßem Auge sieht, für bare Münze nehmen.

••  Die logischen Einwände gegen eine Einstein'sche Zeitdilatation wiegen schwer und zwar prinzipiell, denn warum sollte sich Zeit längen? Die Zeitdilatation der Speziellen Relativitätstheorie wurde soeben ad absurdum geführt mit dem sehr einfachen Beispiel der zwei gegeneinander bewegten Bezugssysteme A und B, wo sowohl in A und B eine Dilatation auftreten müsste, was ja nicht sein kann. Wenn man Menschen verwirren will, ist es gut, Dinge kompliziert zu machen. So soll denn nach der Allgemeinen RelativitätslehreDie Allgemeine Relativitätslehre ist Einsteins Theorie von der Gravitation (gekrümmter Raum etc.). Die Allgemeine Relativitätslehre ist also die Spezielle Relativitätslehre erweitert um den Faktor Gravitation. die Gravitation Einfluss auf die Zeit haben: Je stärker die Gravitationskraft, desto langsamer die Zeit, so das Postulat. Demnach müsste eine Uhr, die in einem schnell fliegenden Flugzeug mitgeführt wird, aufgrund der Geschwindigkeit des Flugzeuges langsamer gehen. Da in einem hoch fliegenden Flugzeug die Gravitation geringer ist als auf der Erde, müsste die Uhr nun aber wieder schneller gehen. Eine Uhr auf der höchsten Etage eines hohen Hochhauses würde schneller gehen als eine auf der Erdoberfläche. Dieser Effekt ist – zum Glück für die, die daran glauben wollen – natürlich viel geringer als sich messen lässtDas Pound-Rebka-Experiment, das eine vermeintliche Blauverschiebung zeigt, ist sehr schwer zu durchschauen. Es baut auf relativistische Prämissen, legt aber auch einen Effekt von Photonengewicht nahe, im Newton'schen Sinn.. Auch auf einem hohen Berg wie dem Mount Everest vergeht laut Allgemeiner Relativitätslehre die Zeit schneller. Wenn der Mount Everest schon lange steht, dann ist der Berg mir in der Zeit voraus. Wenn ich ihn besteige, betrete ich dann die Zukunft? Wie lächerlich und abseits der Wirklichkeit ist das alles!

Ob die mehrfach behaupteten Zeitdilatationen von Uhren in einem bewegten Flugzeug korrekt bestimmt wurden oder nur herbeigewünscht waren, ist schwer zu sagen. Allerdings müsste es einen vergleichbaren Effekt der Zeitdilatation bei Uhren geben, die sich am Äquator befinden gegenüber Uhren, die am Nord- oder Südpol positioniert sind. Wenn sich die Erde um die Polachse dreht, wie man allgemein annimmt, dann müsste am Äquator eine Rotationsgeschwindigkeit von 1670 km/h anliegen (immerhin Überschallgeschwindigkeit), der Pol wäre in Ruhe. Die Größenordnung dieses Effektes liegt im Bereich des Messbaren. Messungen ergeben aber keinen Unterschied zwischen Uhren am Pol und am Äquator.

••  Die meisten Menschen sind natürlich überfordert, die konfusen Details der sehr komplexen Theorien der Allgemeinen Relativitätslehre zu erfassen – aber das sind die studierten Physiker auch. Eigentlich reicht, dass man das vorletzte Beispiel mit Inertialsystem A und B einigermaßen versteht. Dann kann man wissen, dass die gesamte Relativitätstheorie unhaltbar ist. Wir werden also alle gewaltig verschaukelt. Wer nicht glauben mag, dass die gesamte Welt gewaltig verschaukelt wird, sollte in der Bibel 2. Thess. 2:3-12 nachlesen, insbesondere Vers 11+12Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, dass sie glauben der Lüge, auf dass gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit..


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