Sintflut 

Wie entstehen Fossilien? Auf normalem Wege entstehen keine. Pflanzen verrotten und werden von Kleinstlebewesen zersetzt. Tiere werden ebenfalls gefressen oder von Kleinstlebewesen zersetzt, selbst wenn sie von Erde bedeckt sind. Die ungeheure große Menge von Fossilien, die es auf der ganzen Welt gibt, konnte nur entstehen, weil die Pflanzen oder Tiere sehr rasch von Sedimenten luftdicht abgedeckt wurden, so rasch, dass Fäulnis und Verrottung keine Chance hatten.

Sedimente sind Erdschichten aus Material, das im Wasser gelöst war oder von Wasser getragen wurde und dann, als das Wasser ruhiger wurde, abgelegt wurden. Nur sehr große Katastrophen und die Gegenwart von sehr viel Wasser könnten die mächtigen Sedimente über sehr weite Flächen abgelegt haben: Es gibt einheitliche, zusammenhängende, gleichzeitig abgelegte Sedimentschichten, die ganze Kontinente bedecken. Es muss also globale Katastrophen mit sehr viel Wasser gegeben haben. Die Hochschulgeologie will von solchen Katastrophen nichts wissen und ignoriert die biblischen Hinweise auf die Sintflut. Aber nicht nur in der Bibel, sondern auch in den Überlieferungen der Kulturen vieler verschiedener Regionen der Erde, auch der Regionen im Inneren von Kontinenten, existieren Überlieferungen, die im Wesentlichen in Übereinstimmung sind mit dem Bericht der Bibel. So findet man Fluterzählungen u. a. aus China, Indien, Mesopotamien, Afrika, Mexico, Nordamerika, Hawaii, Neuseeland.

Auch von einem großen Turmbau ist in vielen dieser Überlieferungen die Rede, vgl. die Seite frühe Kulturen. Die Überlieferungen und Legenden der unterschiedlichen Völker sind für Ereignisse nach dem Turmbau zu Babel aber verschieden. Genau dieser Umstand bestätigt den biblischen Bericht: Alle Völker waren vereint, wurden dann aber durch Gottes Eingreifen nach dem Turmbau zu Babel über die ganze Welt verstreut, so dass Ereignisse und deren Legenden für die Zeit nach dem Turmbau zu Babel von Volk zu Volk verschieden sind. Das heißt: Alles spricht dafür, dass der biblische Bericht von der globalen Sintflutkatastrophe zutreffend ist. Diese globale Sintflut ist die einzige vernünftige Erklärung für fossile Massengräber, maritime Ablagerungen auf Gebirgen, unverschmutzte Kohle- und Ölvorräte, gigantisch weitflächige horizontale Sedimente, mehrschichtige Sedimentverformungen etc.

••  Wussten Sie, dass man überall auf der Erde fossile Baumstämme findet, die senkrecht stehen? Sie verbinden Sedimentschichten, deren Alter Millionen von Jahre auseinander liegen sollen. Manchmal verbinden Baumfossilien mehrere durch Gestein getrennte, parallele Kohleflöze. Die senkrechten Baumfossilien widersprechen der Theorie von einer jahrmillionenlangen Sedimentierungsgeschichte, denn ein frei und senkrecht stehender, toter Baumstamm würde verrotten, bevor sich an seiner Basis auch nur 10 cm Sediment angesammelt hätte (Bilder rechts zum Anklicken). Zudem ist die Mehrzahl aller Flöze, die man kennt, direkt mit anderen, höher oder tiefer liegenden Flözen verbunden (Flözscharung, siehe Bild links). Die Flözscharungen legen nahe, dass die Flöze, die sie verbinden, gleichzeitig entstanden sind. Eine globale Sintflutkatastrophe hätte Umstände herbeiführen müssen, in der sich Sedimente sehr schnell abgelagern, so schnell, dass z. B. Baumstämme hätten senkrecht verschüttet werden können. Es passen darum sowohl Flözscharungen wie auch senkrechte Baumfossilien perfekt in ein Sintflutszenario.

••  Erdöl, Erdgas und alle Stein- und Braunkohlelager der Erde sind tierischen und pflanzlichen Ursprungs. Erdöl geht eher auf Meerestiere zurück, Kohle auf Pflanzen. Die Kohlevorräte in der Erde sind enorm und etwa 9-malBundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe – BGR [2020]: BGR Energy Study 2019. Data and Developments Concerning German and Global Energy Supplies. größer als die Öl- und Gasvorräte zusammen. Man schätzt, dass in der Erde noch etwa 1000 Gigatonnen Kohle lagert, weit mehr, als man bisher abgebaut hat. Das Entstehen von abbaubaren Kohleschichten erfordert reines Pflanzenmaterial mit mehr als 10-malAls Richtwert gilt, dass 6 m Torf 1 m Steinkohle ergeben. Torf ist im Vergleich zu frischem Pflanzenmaterial schon stark reduziert. soviel Volumen wie die Mächtigkeit des resultierenden Kohleflözes. Im Ruhrgebiet finden sich Flöze bis zu 3 m Mächtigkeit, weltweit bis 100 m. Die Theorie von der sich langsam absenkenden Erde unter Mooren zur Erklärung der Steinkohleentstehung wirkt hier strapaziert. Das Pflanzenmaterial muss sehr schnell zusammengebracht worden sein und dann von Sedimenten zugedeckt worden sein. Das alles ist nur unter katastrophischen Bedingungen wie denen einer Sintflut plausibel.

Man kann grob abschätzen, ob die fossilen Brennstoffe, die in der Erde lagern, von einer einzigen Sintflutkatastrophe herrühren können: Wir wollen annehmen, dass üppige Urwaldvegetation pro Quadratmeter wenigstens 0,5 m hohe Biomasse hinterlässt. Wenn Biomasse bei der Inkohlung auf 10 % ihres Volumens reduziert wird, würden 20 qm Fläche 1 qbm Kohle ergeben oder 1 qkm Fläche würde 1 Million / 20 = 50.000 qbm Kohle ergeben. Die Erdoberfläche hat eine Ausdehnung von 510 Millionen Quadratkilometern. Wir nehmen an, dass vor der Sintflut die Hälfte der Erdoberfläche von Vegetation bedeckt war. Weil ein qbm Steinkohle 1300 kg wiegt, müsste man 255 Millionen mal 50.000 qbm noch mit 1,3 multiplizieren und käme dann auf 16.575 Gigatonnen Steinkohle. Die Größenordnung dieser Zahl passt bestens zu den unterschiedlichen Schätzungen der fossilen Energiereserven.

••  Alle großen Flüsse, die in den Ozean fließen, haben unterseeische Flussbetten, so als ob in der Vergangenheit der Wasserpegel auf der Erde tiefer gewesen wäre als heute. Die Sintflut als Erklärung für einen gehobenen Pegel liegt nahe. Denkbar ist aber auch der Zusammenhang mit einer nachsintflutlichen Eiszeit, die eine zeitlang viel Wasser gebunden hielt und den Meeresspiegel absenkte. Als Beispiel ist auf dem Bild rechts die Mündung des St. Lorenz Stroms zu sehen. Das Bild kann durch Anklicken vergrößert werden.

••  Auf der ganzen Welt findet man so genannte Sedimente oder Sedimentgestein. Sedimente wurden unabweislich durch Wasser abgelegt. Sedimentgesteine sind die einzigen Gesteinsschichten, die Fossilien enthalten. Landtiere und Meerestiere finden sich gleichermaßen in diesen Sedimenten. Die Ablagerung der Sedimente geschah den Indizien nach sehr schnell, innerhalb von Stunden oder Tagen. Sedimentschichten, obwohl von geringer vertikaler Höhe, haben durchaus eine horizontale Ausdehnung von der Größe eines KontinentsBeispielsweise reicht der Tapeats Sandstone vom Grand Canyon bis nach Grönland.. Die Sintflut ist die einzige verfügbare Erklärung dafür.

Sedimente wurden immer nur horizontal, vollkommen eben abgelegt. Wenn Gesteinsschichten heute nicht mehr eben sind, müssen sie irgendwann nach ihrer Entstehung verschoben, aufgebrochen, aufgerichtet oder gefaltet worden sein.

Man findet auf der ganzen Welt geologische Faltungen, weich fließende, nicht ebene Gesteinsverläufe, siehe das BildFotos von pexels.com, Besitzer reklamieren keine Bildrechte. links. Auch diese Sedimente wurden natürlich zunächst ebenerdig angelegt. Als die Erde sich unter ihnen hob oder senkte (Ps. 104:6-9[6] Mit der Tiefe decktest du es wie mit einem Kleide, und Wasser standen über den Bergen. [7] Aber von deinem Schelten flohen sie, von deinem Donner fuhren sie dahin. [8] Die Berge gingen hoch hervor, und die Täler setzten sich herunter zum Ort, den du ihnen gegründet hast. [9] Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wiederum das Erdreich bedecken.), müssen alle Schichten noch feucht und weich gewesen sein, sonst wären sie gebrochen, wovon es auch genügend Beispiele auf der Erde gibt. Aber dass es diese weichen Faltungen überhaupt gibt, beweist, dass diese Schichten alle gleich alt sind. Die klassische, wissenschaftliche Geologie behauptet, dass die geologischen Strata sich über einen Zeitraum von Millionen von Jahren gebildet haben – beispielsweise durch Wind angelagert wurden – und so jede Schicht eine andere Zeit oder ein anderes Zeitalter repräsentiert. Die Faltungen widerlegen das als Unfug. Eine große globale Wasserkatastrophe (Sintflut) ist also für die Geologie der Erde kennzeichnend.

Rechts im BildFoto von pexels.com, Besitzer reklamiert keine Bildrechte. sieht man aufgerichtete Sedimente. All diese Sedimente sind einst unter Wasser abgelegt worden, darum findet man in ihnen auch Meeresfossilien: Die globalen Gesteinsformationen wie Kambrium, Jura etc. enthalten fossilierte Salzwasser-Tiere, auch in den Zentralregionen der Kontinente, auch in den Bergen und Hochplateaus. Wie kann so etwas sein, außer es gab eine globale Flut? Die Sedimente wurden darum, so wie die Bibel sagt (Ps. 104:6-9[6] Mit der Tiefe decktest du es wie mit einem Kleide, und Wasser standen über den Bergen. [7] Aber von deinem Schelten flohen sie, von deinem Donner fuhren sie dahin. [8] Die Berge gingen hoch hervor, und die Täler setzten sich herunter zum Ort, den du ihnen gegründet hast. [9] Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wiederum das Erdreich bedecken.), unmittelbar nach der Flut angehoben und verformt, sonst wären die Strata schon ausgehärtet gewesen und wären bei tektonischer Aktivität gebrochen. Gesteine aus dem Präkambrium sieht man übrigens gebrochen – exakt gemäß Sintflutgeologie –, nur die Sedimente danach, die während der Sintflut angelegt wurden, sind verformbar und sind überall parallel verformt, viele Strata übereinander.

Die Behauptung, dass sich die Faltungen dieser vielen parallelen Strata an weichen, frischen Sedimenten vollzogen haben muss, also unmittelbar nach der Sintflut, ist mikroskopisch überprüfbar. Eine Verformung von Sedimenten, die schon erstmalig gehärtet waren, müsste man Metamorphose nennen. Sie erfordert die Anwendung von erhöhten Temperaturen und erhöhtem Druck, was in der kristallinen Feinstruktur Spuren hinterlässt. Die oben beschriebenen Faltungen sind nach ihrer ersten Aushärtung nicht verändert worden (vgl. Snelling 2021Anrew Snelling (2021).The Petrology of the Tapeats Sandstone, Tonto Group, Grand Canyon, Arizona. Answers Research Journal 14, 159-254. mit solcherart Nachweis für Gesteine aus dem Grand Canyon).

Auch die allerhöchsten Steinmassive der Erde weisen Spuren der Sedimentierung auf, waren also vormals von Flutwasser bedeckt. Ob die heute allerhöchsten Berge auch die höchsten Berge vor der Sintflut waren, kann man kaum wissen. Aber die Berge, die es vor der Sintflut gab und die nicht unmittelbar nach der Sintflut sehr emporgehoben wurden, wie etwa die Alpen, sind durch die Bewegung von Wasser und von Eis bearbeitet worden und sind darum heute abgerundet an ihrer Oberfläche.

••  Man findet auch in vorgeblichen „Wüstensedimenten“ wie dem Coconino Sandstone bei mikroskopischer Analyse sogenannte Ooide (Borsch et al. 2018Borsch, K., J.H. Whitmore, R. Strom, und G. Hartree (2018). The significance of micas in ancient crossbedded sandstones. In: Proceedings of the Eighth International Conference on Creationism, J.H. Whitmore (Hg.). Pittsburgh, Pennsylvania: Creation Science Fellowship, Seite 306-326.). Das sind unzweifelhaft im Wasser geformte Kügelchen im Gestein. Also wurden auch diese „Wüstensedimente“ – wie alle Sedimente – durch Wasser abgelegt und nicht durch Wind.

Die sehr bekannten Fossilien der Art Archaeopteryx, siehe die BilderEichstätter Exemplar des Archaeopteryx. Foto von Ryan Somma. Wikipedia-Artikel „Eichstätt“. Bildrechte: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0. Beide dargestellte Exemplare des Archaeopteryx stammen aus demselben Foto. links und rechts, haben ihren Kopf auffällig zurückgeworfen. Man nennt diese Kopfstellung opisthonische Haltung. Die Reklination des Kopfes geht auf einen muskulären Reflex zurück, der bei Reptilien und Vögeln durch Ertrinken ausgelöst wird. Die fossilierten Archaeopteryx-Reptilvögel sind also nachweislich ertrunken und wurden dann unmittelbar von weichen, frischen Sedimenten bedeckt. Nur so konnten sie zu Fossilien werden. Die einzige verfügbare und vernünftige Erklärung ist: Diese Fossilien sind die Folge einer globalen Flutkatastrophe. Man nennt sie Sintflut.

••  Als sich die Erde nach Ps. 104:6-9[6] Mit der Tiefe decktest du es wie mit einem Kleide, und Wasser standen über den Bergen. [7] Aber von deinem Schelten flohen sie, von deinem Donner fuhren sie dahin. [8] Die Berge gingen hoch hervor, und die Täler setzten sich herunter zum Ort, den du ihnen gegründet hast. [9] Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wiederum das Erdreich bedecken. hob oder senkte, waren große Wassermengen auf ihr. Beim Abfließen haben sie sehr viel weiches Sediment mitgerissen, siehe das BildFoto von pexels.com, Besitzer reklamiert keine Bildrechte. rechts vom Grand Canyon. Es ist eine Witz zu denken, dass eine Flüsschen wie der Colorado das vormalige Hochplateau abgetragen und die vielen Schluchten erzeugt haben soll. Ähnliches gilt für alle Täler und Schluchten weltweit: Sie sind in der Regel viel zu groß, als dass sie von dem Fluss, der jetzt darin fließt, hätten entstehen können. Im Englischen nennt man dieses Phänomen underfitting: underfit valley oder underfit stream. Weltweit sind 90% aller Flüsse oder Täler underfit. Es muss also so gewesen sein, dass die gewaltigen Wassermassen, die am Ende der Sintflut auf der Erde ruhten, die weichen Sedimente mitgerissen haben, als das Wasser wegen der Absenkung der Meeresbecken mit ungeheurer Macht abfloss. Dabei hat es in kürzester Zeit die Flussniederungen und Schluchten vorgeformt, in denen heute die Ströme und Flüsse fließen.


Die Abfolge der „Erdzeitalter“

Spuren früher Kulturen