Wundersames: Zitteraale

••  Die Artbezeichnung Zitteraal ist kaum ein Hinweis auf ihre ungewöhnliche Physiologie zur Erzeugung von elektrischer Spannung. Der englische Name electric eel trifft es besser. Bekannt sind drei Arten aus den Flüssen des Amazonasgebietes: Electrophorus electricus, Electrophorus varii und Electrophorus voltai. Sie sind in der Regel 80 cm bis 1,5 m lang, siehe BildDas Bild ist ein Scan aus einem Buch von 1785 von Marcus Elieser Bloch. Es zeigt Gymnotus electricus. Der Name hat sich seit Linné geändert und ist heute Electrophorus electricus. rechts, können aber auch über 2 m Länge erreichen. Sie haben in sich so genannte Elektrozyten. Das sind Zellen, die ein elektrisches Potenzial aufbauen. Tausende dieser Zellen sind in Reihe geschaltet, damit sich eine hohe Spannung ergibt. Mehr als 800 Volt hat man an diesen Zitteraalen gemessen, mit genügend Stromfluss, auch große Tiere wie Pferde oder die krokodilartigen Kaimane in Schock und Starre zu versetzen oder sie zu töten.

••  Etwa 80% des Körpervolumens der Zitteraale ist mit elektrischen Zellen, Elektrozyten, ausgefüllt. Durch Ionentrennung kann eine einzige Elektrozyte etwa 150 mV Potential aufbauen. Zitteraale senden über das Sachs'sche Organ schwache elektrische Signale in die Umgebung aus, um sich im schlammigen Terrain zu orientieren. Sie besitzen Sinneszellen, die die elektrischen Felder ihrer Umgebung fühlen. Im Hauptorgan finden sich mehrere Tausend Elektrozyten, die elektrisch alle in Reihe geschaltet sind. Damit können die Zitteraale bei Bedarf dann einen Stromschlag von mehr als 800 Volt erzeugen. Die Zitteralle schmiegen sich bei einer Hochspannungsattacke mit ihrer Bauchseite an ihr Opfer, sodass nur noch ihr Schwanz im Wasser ist. Nur auf diese Weise lässt sich die hohe Spannung auf das Opfer übertragen. Im elektrisch leitenden Wasser wäre die übertragbare Spannung weniger hoch.

••  Ist es möglich, dass sich durch Zufall Gene bilden, die eine elektrische Zelle ergeben? Ist es möglich, dass sich danach durch Zufall Gene bilden, die mehrere Tausend Elektrozyten in Reihe schalten? Ist es möglich, dass sich durch Zufall Gene bilden, die einen Reflex im Körper installieren, damit sich Zitteraale mit dem Bauch an ihr Opfer anschmiegen, sodass sie aus dem Wasser gezogen werden um so den maximalen Stromstoß anwenden zu können? Solche Zufallserklärungen sind ohne Grundlage.

••  Man könnte sagen: Der ganze Körper des Zitteraals, alle seine Sinnesorgane, sein Gehirn, sein Lebenssinn und Lebensgefühl sind von seinen wundersamen elektrischen Eigenschaften dominiert. Biologen sagen: Der Körper des Zitteraals sei optimal an seine Umgebung und an seine Lebensweise „angepasst“. Damit soll angedeutet werden, dass Mutation und Selektion für diese wundersame Perfektion verantwortlich seien. Alle Tier- und Pflanzenarten sind nach Auskunft der Biologen optimal „angepasst“. Das ist ein Wunder, das scheinbar jeder sehen kann. Die Faktoren Mutation und Selektion wurden auf der Seite Mutation und Selektion als informationsvernichtende Vorgänge enttarnt. So bleibt, dass Gott Wunderwerke vor unsere Augen stellt, an denen wir ihn erkennen können. Es ist passend, dass wir uns vor dem Schöpfer verbeugen.


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